Zeitgenössische Darstellung der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Compiègne. Auf der linken Seite sind die Verhandlungsführer der Entente, gegenüber die Vertreter Deutschlands abgebildet.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Deutsche_Stellungen_1918.jpg
Nachdem die Truppen der Ententemächte die Verteidigungsstellung der sogenannten 'Siegfriedlinie' durchbrochen hatten, wichen die Deutschen immer weiter zurück. Die Bezeichnungen 'Siegfriedlinie' oder 'Siegfriedstellung' waren propagandistisch gedacht. Sie spielten auf den Helden Siegfried aus der Nibelungensage an (vgl. Kapitel 4.3). Zugleich sollten die Menschen in Deutschland den Eindruck gewinnen, dass die deutschen Soldaten eine sichere Linie in jedem Falle würden halten können und Deutschland damit auch noch siegen und den Frieden erreichen würde.
Georg von Moser (1860-1931)
Deutsche Stellungen 1918.jpg
Stand: 24.01.2014
PD
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1987-038-29,_Waffenstillstand_von_Compiègne,_Franzosen.jpg
Dies ist ein Foto von Vertretern der Entente vor dem Eisenbahnwagen, in dem der Waffenstillstand mit Deutschland unterzeichnet wurde.
Die Ententevertreter zwangen die deutschen Delegierten, nach Compiègne in Nordfrankreich zu kommen. Dort hatte sich das Oberkommando der Entente befunden. Die Deutschen durften nicht mit höheren Offizieren sprechen und bekamen harte Bedingungen vorgelegt, über die sie nicht verhandeln durften.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1982-089-18,_Waffenstillstand_von_Compi%C3%A8gne,_Unterh%C3%A4ndler.jpg
Nach dem Sieg gegen Frankreich im Zweiten Weltkrieg ließ Adolf Hitler den Eisenbahnwagen, in dem der Waffenstillstand 1918 unterzeichnet worden war, wieder herbeischaffen und im Wald von Compiègne aufstellen. Dort wurde nun die Niederlage der Franzosen besiegelt. Diese Fotografie zeigt die Kapitulation Frankreichs im Jahr 1940. (Französische Offiziere sitzen auf der rechten Seite des Tisches.)