34.3 Der Krieg – die grausame Seite des Fortschritts?

Mensch gegen Maschine?

Mensch gegen Maschine?

In diesem Kapitel möchte ich dir zeigen, warum der Erste Weltkrieg so schrecklich war – für die Soldaten und auch für die Menschen in der Heimat. Auch wenn es nicht schön ist, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, ist es dennoch wichtig zu verstehen, wie grausam Krieg ist. 

1. Der moderne Krieg – ein Grauen für die Soldaten

Der Erste Weltkrieg war anders als alle anderen Kriege davor. Er war der erste große Krieg, der im Zeitalter der Industrialisierung stattfand. Die Rüstungsbetriebe konnten gigantische Mengen an Kanonen, Maschinengewehren und Munition herstellen. Da Massenvernichtungswaffen wie z.B. Giftgas nicht verboten waren, wurden auch diese hergestellt und eingesetzt. 
Erstmals wurde der Krieg am Boden, auf dem Wasser und in der Luft ausgetragen. Einerseits gab es Kampflinien zu Land (Fronten), an denen die Heere kämpften, anderseits konnte der Krieg aber auch sehr schnell in Gebiete getragen werden, die weit hinter diesen Fronten lagen. 

Diagramm 1: Gefallene Soldaten im Jahr 1914

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Darstellung 1

Eine neue Waffe verändert die Kriegführung radikal: das Maschinengewehr

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte es nur Feuerwaffen gegeben, die einzeln nachgeladen werden mussten. Nun jedoch entwickelte sich das Prinzip der schnellfeuernden und automatisch nachladenden Feuerwaffen. Das Maschinengewehr konnte mehrere hundert Schuss pro Minute abgeben. Damit ließen sich anstürmende feindliche Soldaten fern halten. Sie wurden erschossen bevor sie überhaupt in einen Kampf mit ihren Gegnern eintreten konnten. Damit bekamen die Verteidiger einer Stellung zum ersten Mal in der Kriegsgeschichte eine überlegene Position gegenüber den Angreifern. Mit nur wenigen Maschinengewehren konnten sie tausende feindliche Soldaten umbringen. Der Einsatz des Maschinengewehrs ist daher einer der Gründe für die Entstehung starrer Frontlinien im Ersten Weltkrieg. In der Galerie findest du Soldaten unterschiedlicher Kriegsparteien des Ersten Weltkriegs mit ihren Maschinengewehren.

Marcus Ventzke, Institut für digitales Lernen

2. Stellungskrieg: Armeen graben sich ein

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:French_trench_battle.jpg
Galerie: Grauen des Krieges
Bain News Service
French trench battle.jpg
Stand: 23.01.2014
PD

Nach dem Kriegsausbruch endeten die großen Bewegungen der hochgerüsteten Armeen sehr schnell. Schon im Herbst 1914 wurde klar, dass der deutsche Kriegsplan nicht funktionierte. Der Vormarsch der deutschen Truppen nach Frankreich führte nicht zu einem entscheidenden Durchbruch. Gewaltige Heere mit vielen hunderttausend Soldaten standen sich wie riesige Kampfmaschinen an den Frontlinien gegenüber. Sie begannen, ihre Stellungen über viele Kilometer zu befestigen, legten Laufgräben und Unterstände an. Stacheldrahtverhaue riegelten das Gelände ab.
Dieses 'Einfrieren' der Frontlinien bedeutete, dass die Kommandeure nicht wussten, wie sie weiter vorgehen sollten. 

Darstellung 2

Über die Entstehung der Bilder des australischen Kriegsfotografen Frank Hurley

Immer wieder kopierte er hochdramatische Szenen von Wolken und Licht in seine Aufnahmen, wenn die ihm zu nüchtern erschienen, dazu bei den Kriegsbildern auch Flugzeuge oder die Fontänen detonierender Granaten. Auf diese Weise entstand eines der bekanntesten Fotos des Ersten Weltkrieges, 'Der Morgen nach der ersten Schlacht von Passchendaele'. In Palästina filmte er die große Kavallerieattacke bei Beerscheba – die war freilich längst vorbei, die Aktionen in Hurleys Streifen wurden ganz und gar nachgestellt. Folgende Aussage ist von ihm überliefert: "Ein Foto ist kein Dokument dessen, was man sieht […]. Benutze die Kamera wie ein Maler seinen Pinsel […]. Die Kamera ist nur ein Stück Technik. Du bist ihr Gehirn."

Methode 1

Bilder analysieren

Wenn du ein Bild untersuchen willst, kannst du in drei Schritten vorgehen:

  1. Das Bild beschreiben (Was siehst du?)
  2. Das Bild deuten (Was bedeutet das, was du siehst?)
  3. Das Bild beurteilen/bewerten (Wie stehst du zur Botschaft des Bildes?)

Genauere Informationen zur Bildanalyse findest du in der Methodenseite Bildanalyse.

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Aufgabe 1

Aufgaben zur Analyse der Bilder in der Galerie 'Grauen des Krieges':

  1. Arbeite die Darstellung 2 durch und markiere dabei Aussagen über die Entstehung der Bilder Frank Hurleys.
  2. Finde in der Galerie 'Grauen des Krieges' die  Bilder von Frank Hurley heraus. Begründe deine Auswahl.
  3. Gib den Bildern von Hurley einen Titel, der ihre zentrale Botschaft beinhaltet. 
  4. Erläutere die Aussage der Bilder von Frank Hurley. 
Erkundung 1: Stellungskrieg


Stand: 26.07.2016
IDL

Angrenzende Dörfer

Die in der Nähe der Frontlinien liegenden Städte und Dörfer wurden bei den Kämpfen fast immer zerstört.

Artillerie

Hinter den Gräben befanden sich Artilleriestellungen. Mithilfe dieser Kanonen sollten die feindlichen Stellungen zerstört werden, um einen Durchbruch der eigenen Soldaten zu ermöglichen.

Maschinengewehr

Mithilfe von Maschinengewehren wurden Angriffe aus dem gegnerischen Graben abgewehrt. Angriffe gegen eine Maschinengewehrstellung waren immer mit hohen Verlusten verbunden.

Gegnerischer Schützengraben

Niemandsland zwischen den Gräben

Es war oft vermint und mit Stacheldrahtverhauen unpassierbar gemacht.

Sturmangriff

Das Ziel bestand darin, den gegnerischen Graben zu erobern. Dies gelang nur sehr selten. Wenn es doch gelang, hatte es in der Regel keine militärische Bedeutung.

Schützengraben

Um sich vor dem feindlichen Feuer zu schützen, legten die Soldaten Gräben an. Diese Gräben waren eng, voller Ungeziefer und häufig standen sie unter Wasser. Die Soldaten mussten Tag und Nacht in den Gräben ausharren.

3. Krieg in der Luft und Krieg aus der Luft

Dieses Ölgemälde zeigt einen Luftkampf zwischen deutschen und französischen Doppeldecker-Jagdfliegern.
Michael Zeno Diemer (1878-1939)
"Luftkapf", Genälde, Öl auf Leinwand, Bay. Armeemuseum, Inv. Nr. E 4977
Stand: 26.07.2016
PD

Schon bald nach Ausbruch des Krieges gab es auch Luftangriffe. Diese richteten sich gegen die Frontlinien der Gegner, aber auch gegen Städte und Menschen im Hinterland. Ein deutscher Zeppelin warf im August 1914 über der belgischen Stadt Lüttich Bomben ab. Englische Flugzeuge griffen im September und Oktober 1914 Städte im Rheinland an. Sie wollten vor allem Flughäfen und Luftschifffabriken zerstören.
Solche Luftangriffe richteten im Ersten Weltkrieg noch keinen so großen Schaden an wie im Zweiten Weltkrieg. Eine Wirkung hatten sie trotzdem: Den Menschen in den Städten wurde klar, dass auch sie unmittelbar bedroht waren. Am 8. Oktober 1914 warfen britische Piloten Bomben auf den Kölner Hauptbahnhof. Das hatte es noch nie gegeben!
Je länger der Krieg dauerte, desto größer wurden die Zerstörungen durch Luftangriffe. Die Flugzeuge und Luftschiffe konnten immer mehr Bomben tragen. Bis 1918 warfen deutsche Luftschiffe bei etwa 50 Angriffen 5.800 Bomben über England ab. Mehr als 1.400 Menschen starben durch diese Angriffe.

Quelle 1

"Verhaltens-Maßregeln im Falle eines Fliegerangriffes (Originalquelle)"

Kundgebung über die Verhaltensmaßregeln bei einem Fliegerangriff aus Österreich, 1917
K. u. K. Hof- und Staatsdruckerei
Verhaltensmaßregeln im Falle eines Fliegerangriffs
Stand: 27.07.2016
PD

Quelle 2

"Verhaltens-Maßregeln im Falle eines Fliegerangriffs"

  1. Im Falle einer Bedrohung durch feindliche Flieger erfolgt der Fliegeralarm durch fortgesetztes Ertönen von Sirenen; 
    durch wiederholte Pfeifensignale der Sicherheitswachmänner und 
    durch wiederholtes Blasen der ersten Takte des Retraitesignals (Zapfenstreich) durch Militärpersonen und durch Feuerwehrorgane auf den Straßen und Plätzen.
    Die Beendigung des Fliegeralarms wird durch allgemeines Glockengeläute angezeigt.
  2. Im Falle eines Fliegeralarms ist es vor allem jedermanns Pflicht, Ruhe und Besonnenheit zu wahren [und] willig und rasch die Weisungen der behördlichen Organe zu befolgen [...].
  3. Die Führung privater Telephongespräche, mit Ausnahme von Meldungen bei Bränden und Unfällen, ist auf die Dauer des Fliegeralarms verboten.
  4. Wer sich im Freien befindet, suche ohne Hast Deckung in den Hauseingängen: diese sind bis zur Haustorsperre so offen zu halten, daß sie ohne weiteres zugänglich sind; schutzsuchenden Personen ist Einlaß zu gewähren. Wer im freien Felde eine Deckung nicht zu erreichen vermag, lege sich auf den Boden.
    Ansammlungen auf Straßen und Plätzen sind umbedingt zu unterlassen.
  5. Dächer und Balkone dürfen nicht betreten werden. Auch der Aufenthalt an Fenstern ist gefährlich. Man achte ferner besonders auf die ordnungsgemäße Verwahrung von Feuer und Licht; [...] Rolläden, Fensterläden, Jalousien und dergleichen sind bei Tag und Nacht herabzulassen.
  6. Nicht explodierte Bomben sowie Geschoßteile, namentlich Zünder, sind unberührt liegen zu lassen. Die Fundstätten sind der nächsten Sicherheitswachstube [...] sofort bekanntzugeben. Werden besondere Gerüche wahrgenommen, so ist wegen der Gefahr der Einatmung giftiger Gase Fernhaltung vom Fundort geboten und ärztliche Hilfe sofort in Anspruch zu nehmen.
  7. Kinder sind entsprechend zu belehren.
  8. Der Fuhrwerkverkehr jeder Art sowie der Straßenbahnverkehr ist auf die Dauer des Fliegeralarms einzustellen. [...]

Wien, am 15. April 1917.
Der k.k. Statthalter im Erzherzogtume Österreich unter der Enns Bleyleben

Diese Kundmachung ist in jedem Hause im Hauseingange an allgemein sichtbarer Stelle anzuschlagen.

Haustorsperre: In größeren Mietshäusern mit mehreren Wohneinheiten schloss der Hausmeister am Abend um 22 Uhr die Hauseingangstür. Wer danach noch ins Haus wollte, musste ihn wecken und ein kleines Entgelt zahlen.

Quelle 3

Verhaltensmaßnahmen im Falle eines Fliegerangriffs (gekürzte Fassung)

  1. Achten Sie auf das Ertönen von Sirenen.
  2. Ruhe und Besonnenheit wahren.
  3. Im Freien Deckung in den Hauseingängen suchen.
  4. Kein Berühren von nicht explodierten Bomben und Geschossteilen.
  5. Kinder darüber unterrichten.
  6. Kein Fuhrverkehr.
Marcus Ventzke, Institut für digitales Lernen

Quelle 4

Ein 14-jähriger Schüler beschreibt seinem Freund in einem Brief, wie er den Luftangriff auf Karlsruhe am 22. Juni 1916 erlebt hat

Wir waren im Hagenbeckzirkus am Mittwoch.
Am Donnerstag waren dann die Flieger da. Diesmal war der Fliegerangriff viel schlimmer als das letzte Mal. [Wir] waren gerade auf dem Holzplatz; man hörte schon seit 10 Minuten etwas wie leisen Donner, in der Weststadt. Wir sagten noch im Spaß zueinander, es seien Flieger da, aber plötzlich hörte man 2 Schläge ganz nah am Haus. Da rannten wir schnell in den Keller, wo es schon von fremden Leuten wimmelte. Nach einiger Zeit fingen auch die Sirenen an zu blasen. Dreimal fielen Bomben so nahe, daß das ganze Haus zitterte. (...) Der Papa schätzt, daß im ganzen 400 Leute im Haus waren. Alle Gänge und Schlafzimmer waren gesteckt voll. Auch unter den Treppen standen Leute. Auf einmal schellte es wieder. Eine Frau wollte Wasser und Verbandszeug für die Verwundeten. Der Papa und der Berndel gingen mit hinaus und halfen verbinden. Gerade vor dem Haus lagen 3 Tote und 5 Verwundete. Einige starben nach ein paar Minuten. Die Bombe war direkt in dem Haus neben uns geplatzt. (...)
Im Geschäft war der ganze Boden mit Ziegelbrocken übersät, das Glasdach war ganz durchlöchert. Im Magazin steckten einige Splitter in der Wand. (...)
Im ganzen waren es 117 Tote, darunter 82 Kinder. Hier ist jetzt eine Fliegerstation, es sind ständig 4 Kampfflugzeuge mit Maschinengeweheren auf dem Exerzierplatz. Am Abend fliegen sie oft über der Stadt.

Stadtarchiv Karlsruhe, 8/StS 37, Nr. 46, zitiert nach: Politik & Unterricht. Der Erste Weltkrieg, Alltag und Propaganda 3/4-2013, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, S. 34. Im Netz unter: http://www.100-jahre-erster-weltkrieg.eu/fileadmin/redaktion/Micro_Weltkrieg/Downloads/LPBerster_weltkrieg.pdf [24.1.2017].

4. Aus dem Konflikt europäischer Mächte wird ein Weltkrieg

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:WWI.png
Galerie: Auf der ganzen Welt wird gekämpft.
Aivazovsky, verändert
WWI.png
Stand: 23.01.2014
CC 3.0 BY-SA

Die Mittelmächte (Deutsches Reich, Österreich-Ungarn) führten mit den Mächten der Entente (Frankreich, Großbritannien, Russland) Krieg. Auf beiden Seiten traten auch die jeweiligen Kolonialgebiete und weitere verbündete Staaten mit in den Krieg ein. So kämpften auf britischer Seite Soldaten aus allen Teilen des britischen Reichs: zum Beispiel aus Indien, Neuseeland, Australien, Kanada und Südafrika.
In Europa entstanden lange Frontlinien. Da viele weitere Staaten mitkämpften, weiteten sich die Kämpfe aber auch bald auf Afrika und Asien aus. Auch die Weltmeere wurden zu Kampfgebieten. Erbitterte Auseinandersetzungen fanden zum Beispiel im Osmanischen Reich, in Namibia und Tansania oder in China statt. Der Konflikt europäischer Staaten wurde damit zu einem Weltkrieg. Vier Jahre lang konnte jedoch keine Armee einen entscheidenden Durchbruch erzwingen.

Darstellung 3

Materialschlachten

Westfront (aus Sicht der Mittelmächte)
In Belgien wurde bei Ypern erbittert gekämpft. Vier Schlachten wurden zwischen 1914 und 1918 um die kleine belgische Stadt geschlagen.
Bei der französischen Festung Verdun fand im Jahr 1916 eine der größten Materialschlachten des Ersten Weltkriegs statt. Sie dauerte 10 Monate. Riesige Heere kämpften miteinander. Wahrscheinlich wurden 800.000 Soldaten getötet. Das bedeutet, dass im Schnitt jeden Tag mehr als 2.600 Soldaten fielen. Bei Angriffen wurden bis zu 4.000 Kanonen gleichzeitig eingesetzt, die etwa 10.000 Geschosse pro Stunde abfeuerten.

Ostfront (aus Sicht der Mittelmächte) 
In einer Serie von Schlachten, die im heutigen Polen und der Ukraine stattfanden, erlitt die österreichisch-ungarische Armee im Herbst 1914 verheerende Niederlagen gegen Russland. Nach der Schlacht von Lemberg (Lwiw/Львів) waren mehr als 320.000 Soldaten Österreich-Ungarns gefallen und 100.000 in Gefangenschaft geraten. 

Südfront (aus Sicht der Mittelmächte)
Im Mittelmeerraum griffen die Briten das Osmanische Reich an. In der Schlacht von Gallipoli verteidigten sich osmanische Truppen gegen einen Angriff von See und Land. Auch hier zeigte sich das gleiche Muster wie an den anderen Fronten: Die Verteidiger waren aufgrund der neuen Waffentechnik (v.a. Maschinengewehre) im Vorteil. Die Briten und ihre Verbündeten erlitten fürchterliche Verluste. Zwischen 1914 und 1916 fielen 350.000 Soldaten.

Marcus Ventzke, Institut für digitales Lernen

Darstellung 4

Bewegungskrieg

Neben dem Stellungskrieg kämpften Soldaten im Osten auch in großen Bewegungen. In der Schlacht von Gorlice-Tarnów (heutiges Polen) gelang den Mittelmächten im Mai 1915 der Durchbruch durch die russischen Linien. Sie besetzten den bis dahin von Russland beherrschten Teil Polens. Die Truppen der Mittelmächte rückten mehrere hundert Kilometer nach Osten vor. Den Sieg konnten sie damit trotzdem nicht erringen.

Marcus Ventzke, Institut für digitales Lernen

Darstellung 5

Gaskrieg

In allen Armeen wurde über die Entwicklung und den Einsatz von Massenvernichtungswaffen nachgedacht. Die deutsche Armee setzte als erste chemische Waffen ein. In der zweiten Schlacht bei Ypern bliesen die Deutschen aus ihren Stellungen 150 Tonnen Chlorgas in Richtung des Feindes. Das Gas kam aus etwa 30.000 Gasbehältern und bildete einen sechs Kilometer langen Gasteppich. Tausende französische Soldaten starben. Mit Gas wurde fortan von allen Kriegsparteien an der West- wie auch an der Ostfront gekämpft.

Marcus Ventzke, Institut für digitales Lernen

Darstellung 6

Krieg im Hochgebirge

Auch in den Alpen tobte der Erste Weltkrieg. Nachdem Italien 1915 der Entente beigetreten war und Österreich-Ungarn den Krieg erklärt hatte, zog sich durch die Bergwelt eine Frontlinie. Schwere Geschütze wurden bei Schnee und Eis auf hohe Berge gezogen, Bunkeranlagen und Unterstände in Fels und Eis gehauen. In der Gegend des heute italienischen Flusses Isonzo (Soča) fanden zwischen 1915 und 1917 insgesamt zwölf Schlachten statt. Allein bei der elften Schlacht, die im August und September 1917 geführt wurde, fielen zehntausende Soldaten und hunderttausende gerieten in Gefangenschaft.

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Darstellung 7

U-Boot-Krieg

Auf den Meeren wurden feindliche Schiffe zerstört. Deutsche U-Boote versuchten, die Blockade der Briten zu brechen, indem sie Handels- und Passagierdampfer versenkten. Am 7. Mai 1915 torpedierte zum Beispiel ein deutsches U-Boot das größte Passagierschiff seiner Zeit, die britische Lusitania vor der Küste Irlands. Dabei starben 1.200 Menschen.

Blockade: Während des Ersten Weltkriegs versuchte die britische Marine, die Mittelmächte durch eine Seeblockade von Rohstoff- und Nahrungslieferungen abzuschneiden.

Marcus Ventzke, Institut für digitales Lernen

Aufgabe 2

Bereite einen Schülervortrag zur Kriegführung im Ersten Weltkrieg vor. Nutze dabei die Darstellungen 3 bis 7.
Erkläre, warum Historiker den Ersten Weltkrieg auch als 'totalen Krieg' bezeichnen. 

5. Soldaten berichten von den Schlachtfeldern

Die Soldaten mussten die Grausamkeit des Krieges irgendwie verarbeiten. Sie taten das auf unterschiedliche Weise. In den folgenden Briefe berichten Soldaten aus mehreren Ländern über ihre Erlebnisse, welche Wirkungen diese hatten und wie sie damit umgingen. Wenn du sie liest, kannst du besser verstehen, was Soldaten dachten und was ihnen wichtig war.
Ich möchte dir hier nicht die Aufgabe abnehmen, den Krieg zu beurteilen. Finde selber heraus, was der Krieg für die Soldaten bedeutete und wie sie mit ihrer Angst umgingen.

Quelle 5

Robert Otto Marcus, 25 Jahre alt, gestorben am 30. April 1915

Das, was hier einige hundert Meter von der Mühle vor sich geht, ist eigentlich nicht mit dem Ausdruck "Krieg" zu bezeichnen, und damit komme ich auf die Begründung meines eingangs geäußerten Wunsches, daß dieser Krieg bald ein Ende nehmen möge, nicht dieser Krieg, sondern dieser heimtückische grausame Waffenmeuchelmord. Wäre es ein frischfröhliches Dreinschlagen! Aber da wird mit Minen gearbeitet, die Zentnerladungen Sprengstoff enthalten, mit Handgranaten, mit Waffen aus der grauen Vorzeit: mit siedendem Öl, das unter Druck in die feindlichen Schützengräben gespritzt wird. Ist das noch menschenwürdig, eine solche Kriegsführung?

Quelle 6

Bäckermeister René Jacob, französischer Soldat, gestorben 1916

Als würde man einen Theatervorhang vor uns lüften, erschien vor uns das Schlachtfeld mit all seinem Grauen. Leichname von Deutschen am Rand der Landstraße. In den Senken und Feldern schwärzliche, grünlich zerfallene Leichname, um die herum unter der Septembersonne Mückenschwärme schwirren: Menschliche Leichname in merkwürdiger Haltung, die Knie in die Luft gestreckt oder einen Arm an die Böschung des Laufgrabens gelehnt; Pferdekadaver, was noch schmerzlicher als menschliche Leichname ist, mit auf dem Boden verstreuten Gedärmen; Leichname, die man mit Kalk oder Stroh, Erde oder Sand bedeckt, die man verbrennt oder begräbt. Ein schrecklicher Geruch, ein Beinhausgeruch steigt aus dieser Verwesung hervor. Er packt uns an der Kehle und für viele Stunden wird er nicht ablassen. 

Brigitte Hamann, Der erste Weltkrieg. Wahrheit und Lüge in Bildern und Texten. Piper Verlag, München 2004, S. 94f.

Quelle 7

Paolo Monelli, Gebirgsjäger der italienischen Armee, 25 Jahre alt

Das ist der Krieg. Nicht die Gefahr zu sterben, […] sondern das Gefühl, eine Marionette in den Händen eines unbekannten Puppenspielers zu sein, und dieses Gefühl lässt zuweilen das Herz erkalten, als habe der Tod schon zugegriffen. An den Schützengraben gefesselt, bis der Ablösungsbefehl eintrifft, ebenso plötzlich wie ein Kanonenschuss oder ein Schneesturm, gebunden an die stets gegenwärtige Gefahr, an ein Schicksal, das mit der Nummer deines Zuges oder dem Namen deines Schützengrabens versehen ist, ohne die Möglichkeit, dein Hemd auszuziehen, wenn du es willst, ohne die Möglichkeit, nach Hause zu schreiben, wann du willst, die bescheidensten Lebensbedürfnisse reglementiert zu sehen, die du nicht beeinflussen kannst – das ist Krieg. […] Der Pressekorrespondent, der in die Schützengräben kommt, kennt ihn nicht; der Generalstabsoffizier, der auftaucht, um sich zusammen mit uns einen Orden zu sichern, kennt ihn nicht. Wenn sie hungrig oder müde werden oder meinen, ihren Job getan zu haben, schauen sie auf die Uhr und sagen: "Es ist spät geworden. Ich muss los."

Peter Englund, Schönheit und Schrecken. Eine Geschichte des Ersten Weltkriegs, erzählt in neunzehn Schicksalen. Übersetzt aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt, Rowohlt, 2011, S. 284, 658.

Quelle 8

Johannes Haas, 24 Jahre alt, gestorben am 1. Juni 1916

Vor Verdun, 13. Mai 1916.
Meine lieben guten Eltern! 
Hier ist Krieg, Krieg in seiner allerschrecklichsten Form – und Gottesnähe in höchster Spannung. Es wird nun Ernst. Aber ich bin so innerlich frei und froh. "Laßt mich gehen – daß ich Jesum möge sehen." Es muß doch schön sein, Gott zu schauen, seine Herrlichkeit [...] Darum tu ich getrost und ohne Zittern meine Pflicht fürs Vaterland, für mein liebes deutsches Volk. – Dank Euch, liebe Eltern, daß Ihr mich zum Heiland geführt. Das war Euer Größtes! 
Ich liebe Euch innig. 
Behüt Gott
Hans.

Quelle 9

Franz Blumenfeld, 22 Jahre alt, gestorben am 18. Dezember 1914

Merkwürdigerweise hab' ich gar keine, aber auch gar keine Angst vor allen Kugeln und Granaten, sondern nur vor dieser großen inneren Vereinsamung. Ich fürchte, meinen Glauben an die Menschen zu verlieren, an mich selbst, an alles Gute in der Welt! Ach, das ist schrecklich! Viel, viel schwerer als das schreckliche Draußensein bei jedem Wetter [...], viel schwerer ist mir den unglaublich rohen Ton zu ertragen, der zwischen den Leuten hier herrscht. Der Anblick der Leicht- und Schwerverwundeten, der herumliegenden toten Menschen und Pferde tut gewiß weh, aber der Schmerz darüber ist lange nicht so stark und anhaltend, wie man sich das vor dem Krieg vorgestellt hatte. Gewiß kommt das zum Teil dadurch, daß man fühlt, wie unmöglich es ist, hier zu helfen.

Aufgabe 3

  1. Markiere in den Quellen 1 bis 5 die Passagen, in denen die Soldaten das Besondere dieses Krieges beschreiben.
  2. Erschließe aus den Beschreibungen der Soldaten, welche Vorstellungen sie sich vor Beginn des Krieges von diesem gemacht hatten.
  3. Bewerte die Begeisterung für das Militär im Kaiserreich aus der Sicht der Soldaten, die das Kriegsgrauen des Ersten Weltkriegs erlebt haben.

6. Frauen berichten über Not und Gewalt

An den Fronten kämpften nur die Männer. Haben Frauen also mit dem Ersten Weltkrieg gar nichts zu tun? Kam der Krieg gar nicht in ihr Leben? Diese Fragen interessieren mich.
Auf der Suche nach Aussagen von Frauen über den Krieg war ich überrascht davon, was sie berichten. Mir war gar nicht klar, wie aktiv und vorausschauend viele Frauen waren. Sie mussten die Familien ohne die Männer versorgen und kämpften dabei gegen Krankheiten und Hunger. Auch gegen die politische Unterdrückung durch Regierungen, die Streiks und Proteste gegen den Krieg verhindern wollten, setzten sich viele Frauen zur Wehr. Wie haben Frauen das geschafft?

Diese fiktive Traueranzeige für ein Brot kommentiert die schlechte Versorgungslage zynisch. Du weißt nicht, was Zynismus ist? Schlage es nach.
upload: Henrich Bispinck
Traueranzeige für einen Brotlaib
Stand: 27.07.2016
CC 3.0 BY-SA

Quelle 10

Hamburger Frauen an den Senat der Stadt Hamburg (1916)

Wir machen dem hohen Senat der Stadt Hamburg den Vorschlag: Wir wollen unsere Männer und Söhne aus dem Krieg wieder haben und wollen nicht länger noch hungern – es muß Frieden gemacht werden. Der hohe Senat muß uns darin beistehen, sonst machen wir was anderes.

Volker Ullrich, Kriegsalltag. Hamburg im Ersten Weltkrieg, Köln 1982, S. 56.

Quelle 11

Die Künstlerin und Friedensaktivistin Käthe Kollwitz über den Weltkrieg (1917)

Was hat dieses Jahr gebracht? Was hat es genommen? Es war schwer und ernst wie die beiden andern Kriegsjahre. Es hat nicht den Frieden gebracht. Es hat immer genommen und genommen. Menschen genommen und Glauben genommen, Hoffnung genommen. Kraft genommen. Gegeben hat es neue Ausblicke durch Rußland.

Brigitte Hamann, Der erste Weltkrieg. Wahrheit und Lüge in Bildern und Texten. München, 2004, S. 159.

Quelle 12

Die Jugendliche Elfriede Kuhr schrieb in ihrem Tagebuch über den Krieg (1916)

Am allermeisten war ich über mich selber traurig. Nie kann ich genau unterscheiden, was in diesem Krieg Recht und was Unrecht ist. Ich schreie hurra über unsere Siege und bin außer mir, weil es Tote und Verwundete gibt. Gestern hörte ich, dass es, ganz im Wald versteckt, ein Lazarett geben soll, in dem Soldaten mit weggeschossenen Gesichtern leben. Sie sollen so furchtbar aussehen, dass normale Menschen sie nicht ansehen können. So was bringt mich zur Verzweiflung.

Peter Englund, Schönheit und Schrecken. Eine Geschichte des Ersten Weltkriegs, erzählt in neunzehn Schicksalen. Übersetzt aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt, Rowohlt, 2011, S. 227.

Aufgabe 4

  1. Gib deine Eindrücke über die Aussagen der Frauen in den Quellen 6 bis 8 wieder.
  2. Beschreibe die Sichtweisen der Frauen auf den Krieg.
  3. Untersuche die Aussage von Käthe Kollwitz in der Quelle 7, die im Jahr 1917 behauptet, "neue Ausblicke durch Russland" bekommen zu haben.
    Nutze für diese Untersuchung die Hinweise im Methodenkasten 'Analyse schriftlicher Quellen'.

Methode 2

Analyse schriftlicher Quellen

Um die Aussagen schriftlicher Quellen zu untersuchen, kannst du in drei Schritten vorgehen. 

1. Stelle fest, was gesagt wird.

  • Benenne Daten, Personen, Ereignisse, Handlungen.
  • Stelle Zusammenhänge zwischen diesen Daten, Personen etc. fest.
  • Kläre die Aussagen, die du nicht verstehst. (Suche nach weiteren Informationen außerhalb der Quelle.)

2. Stelle fest, welche Bedeutung die Aussagen der Quelle haben.

  • Stelle fest, was der Urheber der Quelle erreichen will.
  • Wie sieht der Urheber das Geschehen?
  • Welche Interessen verfolgt er mit seiner Art der Darstellung?

3. Stelle fest, wie dir Botschaften der Quelle in deinem Leben und für deine Zukunft helfen.

  • Welche Botschaften enthält die Quelle?
  • Kannst du durch die Arbeit an der Quelle Probleme und Herausforderungen in deinem Leben lösen? 
Marcus Ventzke, Institut für digitales Lernen

7. Hunger, Krankheiten, Elend und Tod auch in der Heimat

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-R00012,_Anstehen_nach_Brot_in_Deutschland.jpg
Galerie: Lebensmittelmangel

Lebensmittelmangel

Vor Beginn der Krieges führte Deutschland etwa ein Drittel seiner Lebensmittel aus dem Ausland ein. Schon im Herbst 1914 bemerkten die Menschen, welche Folgen der Krieg haben würde. Großbritannien verhängten eine Seeblockade über Deutschland. Lebensmittel und notwendige Rohstoffe konnten deshalb kaum noch eingeführt werden. Die Versorgung verschlechterte sich sehr schnell. Die Regierung führte Rationierungen ein. In den Kriegswintern wurde die Not unerträglich. Weil im Jahr 1916 die Kartoffelernte schlecht ausfiel, mussten die letzten Reserven mobilisiert werden, die Menschen sollten Futterrüben essen. Brot wurde mit zerkleinertem Laub und Sägemehl gestreckt. Waldkräuter und Löwenzahnwurzeln wurden verarbeitet und gegessen. Die knappen Rohstoffe wurden fast ausschließlich für die Versorgung der Armeen verwendet. Kleidung, Heizmaterial, sogar Seife fehlten. Die Menschen hungerten und sie froren im Winter. Seuchen breiteten sich aus. Im Jahr 1917 stand in Deutschland nur noch die Hälfte der normalen Nahrungsmittelmenge zur Verfügung.

Lebensmittelunruhen

Aus Verzweiflung und Hunger demonstrierten die Menschen immer wieder gegen die Not. Oft wurden Brotläden gestürmt. Beispielsweise drangen im Sommer 1916 Arbeiter, Hausfrauen und Jugendliche in mehr als 50 Hamburger Nahrungsmittelgeschäfte ein und plünderten sie. Händler, die mit der Not ihre Geschäfte machten, weil sie knappe Waren zu erhöhten Preisen verkauften, wurden oftmals verfolgt und verprügelt. Aufgebrachte Menschen warfen die Scheiben ihrer Geschäfte und Wohnungen ein. Solche Händler nannte man Wucherer.

Erkundung: Verschiedene Aussagen zu Steckrüben vor und während des Kriegs
Vilmorin-Andrieux & Cie, Tobias Arendt
Chou-navet blanc Vilmorin-Andrieux 1883.png
Stand: 26.07.2016
IDL

kein Eigengeschmack, schmeckt nach dem Gemüse, das mitgekocht wird

um 1900 vor allem als Schweinefutter angebaut

in Schwaben als Narrenkostüm beim Karneval verwendet ("Kohlrabenköpf")

hoher Wassergehalt und nur wenig Kalorien

Im Ansehen stand sie hinter der Kartoffel. Wer sich nicht einmal Kartoffeln leisten konnte, galt als ganz armer Mensch. (Steckrüben: "Arme-Leute-Essen")

Weil Fleisch, Fett, Milch, Brot und Kartoffeln im Krieg immer knapper wurden, sollten die Menschen vermehrt Steckrüben essen.

"Früh Steckrübensuppe,

mittags Koteletts von Steckrüben

und abends Kuchen von Steckrüben."

Der Hungerwinter 1916/17 wurde als "Steckrüben-Winter" bezeichnet.

Alle fehlenden Nahrungsmittel sollten durch Steckrüben ersetzt werden.

Die Deutschen kannten aus den Kolonien exotische Früchte, z.B. Bananen und Ananas. Angepriesen wurden die Steckrüben unter Namen wie "Lippische Ananas", "Ostpreußische Ananas" oder "Hindenburgknolle".

Nur wer Steckrüben kaufte, bekam auch andere Lebensmittel.

Die Menschen lehnten Steckrüben trotz Hunger ab. Tonnenweise wurden Steckrüben zermahlen und mit Suppenwürfeln versetzt. Die Mischung wurde als "Volkskost" verkauft.

Quelle 13

Rezept für Kaffee aus Steckrüben

Steckrüben raspeln und im Ofen trocknen. Die getrockneten Rübenschnitzel werden dann durch eine Kaffeemühle gedreht. Wie normales Kaffeemehl behandeln.

Rainer Horbelt/Sonja Spindler, Die deutsche Küche im 20. Jahrhundert. Von der Mehlsuppe im Kaiserreich bis zum Designerjoghurt der Berliner Republik, Frankfurt am Main 2000, S. 63–66

Methode 3

Recherche für einen Vortrag über den Ersten Weltkrieg

Wenn du Informationen zu einem historischen Thema sammelst, um sie für einen Vortrag zu nutzen, kannst du folgendermaßen vorgehen.

  1. Entwickle eine Fragestellung zu einem Aspekt des Ersten Weltkriegs der dich interessiert.
  2. Suche nach Informationen.
    • Gehe in die Bibliothek und frage dort nach Büchern und Zeitschriften, in denen über die Zeit des Ersten Weltkriegs berichtet wird.
    • Frage deinen Lehrer oder deine Eltern, ob sie dir bei einem Besuch des örtlichen Archivs oder Museums helfen können. Suche dort nach Hinterlassenschaften aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. 
    • Frage ältere Menschen nach den Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern über die Zeit des Ersten Weltkriegs.
    • Suche auf einem Flohmarkt, ob du Briefe oder Gegenstände aus dieser Zeit findest.
    • Recherchiere im Internet, z.B. auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung.

      Hinweis: Mach dir bei jeder Gelegenheit Notizen.
  3. Werte die gesammelten Informationen aus.
    • Sortiere die Quellen und sonstigen Informationen nach Themen, Personen oder chronologisch.
    • Beziehe diese Informationen auf deine Fragestellung und beantworte deine Frage.
  4. Erarbeite deinen Vortrag.
    • Überlege, wie du deine Fragestellung den Zuhörern spannend vermitteln kannst.
    • Erkläre, warum diese Frage für dich interessant war.
    • Gestalte eine Argumentation, die deine Zuhörer überzeugen kann.
Marcus Ventzke, Institut für digitales Lernen
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Remember_Belgium.jpg
Galerie: Kriegsfinanzierung
Ellsworth Young (1866–1952)
Remember Belgium.jpg
Stand: 23.01.2014
PD

Aufgabe 5

  1. Suche in deinem Wohnort nach Informationen darüber, wie die Menschen die Not des Ersten Weltkriegs bewältigt haben.
  2. Verarbeite diese Informationen zu einem Schülervortrag. Nutze für die Vorbereitung die Hinweise im Methodenkasten 'Recherche für einen Vortrag'.